Mustererkennung in der Informatik
In der Informatik wird die Mustererkennung eingesetzt um Arbeitsgänge, die computergesteuert sind, zu automatisieren. Dabei ist es wichtig, dass der Computer automatisch ein Muster erkennt. Die ersten Ansätze der systematischen Untersuchung fanden bereits Mitte der 1950er Jahre statt. Dabei wurde versucht, die Postsortierung automatisch durchzuführen, also nicht mehr per Hand, sondern mit einer Maschine. Anhand dieses Versuchs wurden 3 Arten der Mustererkennungen erkannt. Das eine ist die Syntaktische, die anderen sind die statistischen und die strukturellen Mustererkennungen. Bei der syntaktischen Mustererkennung könnte man maschinell Äpfel von Bananen trennen. Symbole dafür könnten L für länglich oder R für rund stehen.
Bei der Sortierung von Glas wird diese Methode bereits angewandt. Maschinen werden so programmiert, dass sie die Glasfarbe erkennen. Ist ein grünes Glas bei einer Menge weißer Gläser dabei, wird dies automatisch ausgeschieden. Die Mustererkennung in der Informatik ist ein weitreichendes Thema. Dem Computer muss erst einmal lernen, die Reihenfolge zu erkennen. Das bedeutet für die Programmierer einen normen Einsatz. Vorher müssen die Regeln und Merkmale festgesetzt werden, die der Computer erkennen soll. Danach muss er lernen, dies einzusetzen. Hierbei gibt es eine bestimmte Reihenfolge. Erst wird das Objekt in eine niedrige Wahrscheinlichkeit eingestuft, zum Schluss kommt es dann in die Kategorie mit der höchsten Wahrscheinlichkeit. Die strukturelle Mustererkennung verbindet syntaktische und statische Verfahren. Damit entsteht ein neuartiges Verfahren. Ein Beispiel dafür ist die Gesichtserkennung. Mit den übergeordneten Verfahren werden diese Einzelergebnisse zusammengefasst und ein Gesamtergebnis berechnet. Strukturelle Verfahren werden unter anderem bei der Diagnoseerstellung verwendet. Dabei vergleicht der Computer die Laborwerte des Patienten und fügt sie zu einer Diagnose zusammen. Der Mensch würde dafür viel Zeit brauchen, der Computer schafft das in kürzester Zeit mit einer hohen Treffsicherheit. Menschen können Fehler machen, ein Computer rechnet das Ergebnis perfekt aus. Auf immer mehr Gebieten wird die Mustererkennung eingesetzt.
